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Nanjing - Ein Resümee


Nach den Youth Olympic Games (YOG) in China resümiert Marek: "Es hat viel Spaß gemacht, ich bin zufrieden. Und: Es gab sogar Medaillen!" Damit liegt er ganz bei Bundestrainer Achim Jedamski, der glücklich über die eingefahrenen Erfolge der deutschen Mannschaft ist. Diese holte in 4x100 m Lagen (m) eine Silbermedaille und in 4x100 m Freistil (m) Bronze. Die Erfolge brachten einen Adrenalinschub, eine super Laune und viel Presse, die es bis in das deutsche Fernsehen gebracht hat.

Dabei ging es in erster Linie nicht ums Gewinnen, sondern um das Sammeln von Erfahrungen im internationalen Bereich. Da können auch Fehler passieren, aus denen jeder Sportler lernt.
Marek lag in seinen eigenen Disziplinen dieses Mal auch nicht vorn, es gab viel internationale Konkurrenz. Seine 50 m Rücken findet er "okay". Es war keine Bestzeit, aber es war gut, ins Halbfinale zu kommen. Da landete er auf Platz 10. In 100 m Rücken wurde es sogar seine persönliche Bestzeit und im Halbfinale wie im Finale (Platz 7) hat er den Deutschen Altersklassenrekord gebrochen.

Wie war es denn nun, in China? Nach 12 Stunden Flugzeit bis Nanjing wurden alle Sportler schon von der Presse erwartet. Nach dem Sicherheitscheck ging es durch die bunte Stadt in Richtung olympisches Dorf . In Nanjing wurde auf Großbildmonitoren schon für die YOG geworben. In das olympische Dorf selbst, einem neu gebauten Stadtteil, kam man wieder nur mit Sicherheitschecks, die Unterbringung erfolgte in Hochhäusern und ca. 250 Busse standen allein für die jungen Sportler/innen im Pendelverkehr zwischen den Sportstätten und den Unterbringungsplätzen zur Verfügung. Die Wettkämpfe selbst starteten mit der dreistündigen Eröffnungsfeier, für die nahezu ganz Nanjing gesperrt werden musste. Aber auch die Vorläufe, Halbfinals und Wettkämpfe haben viele Chinesen angezogen, die Stadien waren voll. Schließlich starteten auch chinesische Athleten.

Die Wettkämpfe selbst, so Marek, waren entspannt, es gab vor Ort gute Bedingungen und eine tolle Atmosphäre, fast wie bei einer richtigen Olympiade.

Und nach den Wettläufen? Da wurde Nanjing erkundet, wo auf den besagten Großbildmonitoren die YOG übertragen wurde. Ein wenig Freizeit konnten die Sportler/innen an einem Tag in Shanghai verbringen.
Die Zeit verging schnell, so Marek. Und mit einer eineinhalbstündigen Abschlussfeier gingen die Youth Olympic Games schließlich zu Ende.

Bei der Ankunft in Deutschland kam ein erschöpfter, aber auch sichtlich stolzer Marek Ulrich aus dem Terminal. "Ich habe mich schon auf zu Hause gefreut, ich war in den letzten Wochen sehr viel im Ausland, ob in China oder zu den Trainingslagern", so Marek. Daher gibt es jetzt eine kleine Pause für Familie und Freunde.

Foto: Screenshot YOG

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